017 Wespen und Räuberei im August: warum dein Volk jetzt in Gefahr ist
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In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um eine typische Spätsommergefahr am
Bienenstand: Wespen und Räuberei. Markus Habermehl erklärt, warum im August die nachlassende
Tracht und die geringere Volksstärke vor allem schwache Völker, Ableger und Begattungskästchen
gefährden.
Das Flugloch verkleinern
Der wichtigste Hebel ist ein kleiner Eingang. Markus nennt Fluglochkeile, Fluglochschieber und
Schaumstoffstreifen. Ein enges Flugloch lässt sich von den Wächterbienen leichter verteidigen.
Spätestens wenn die Tracht nachlässt oder erster Wespendruck auftritt, sollte das Flugloch enger
werden.
Räuberei früh erkennen
Räuberei durch fremde Bienen kann ein schwaches Volk in kurzer Zeit vernichten und auf weitere
Völker übergreifen. Anzeichen laut Markus: hektisches Treiben am Flugloch, Kämpfe, suchendes
Anfliegen, Eindringen an Ritzen, tote Bienen vor der Beute und ungewöhnlich reger Betrieb.
Schutz am Stand
Am Stand darf kein Futter und keine Honigwabe offen stehen, das lockt Wespen und Räuber an.
Schwache Einheiten sollten nicht lange schwach bleiben: vereinigen oder verstärken hilft.
Markus' Bienentunnel
Zum Schluss stellt Markus einen selbst entwickelten Flugloch-Tunnel vor, der in die Beute
eingeschoben wird und den Zugang enger macht. Die Idee: Ein enger Zugang ist leichter zu
verteidigen als ein breites Flugloch.