In einer Welt, die immer digitaler und schneller wird, wächst die Sehnsucht nach dem, was echt ist. Nach dem Geruch von Erde, dem Klang eines Stalls und dem Gefühl, zu wissen, wo unsere Lebensmittel herkommen. Und doch wissen wir oft erstaunlich wenig über die Menschen, die all das möglich machen. Selbst dann, wenn sie direkt neben uns leben. Mit diesem Gedanken starten wir, Eure Landwirte – Echt Grün e.V., Landcast – from roots to reality. In der Auftaktfolge treffen Gesa Ramme und Hendrik Lübben aufeinander und reden so, wie man redet, wenn das Mikro zwar läuft, aber man es fast vergisst. Es geht um Landwirtschaft, ja. Aber es geht genauso um Geräusche in der Nacht, um das Klackern vom Fressgitter, um Trecker-Marken-Diskussionen am Küchentisch und um diese eine WhatsAppNachricht vom Nachbarn, der fragt, ob man da gerade Wasser fährt, obwohl es Gülle ist. Zwischen ehrlicher Selbstkritik und trockenem Hofhumor entsteht etwas, das man nicht planen kann: ein Gespräch, das Landwirtschaft nicht erklärt, sondern spürbar macht. Hendrik erzählt, warum ihn das Brummen der Melkmaschine beruhigt. Gesa beschreibt, wie sie als Kind nachts besser schlafen konnte, wenn sie das Geräusch aus dem Stall hörte. Und ganz nebenbei wird deutlich, warum es höchste Zeit ist, dass Landwirte wieder selbst erzählen, was sie tun. Diese Folge ist der Auftakt zur Kampagne Spürbarland. Aber vor allem ist sie der Beginn eines Podcasts, der Nähe schafft, ohne zu belehren. Der Landwirten aus der Seele spricht und Nicht-Landwirte mitnimmt. Wenn du glaubst zu wissen, wie Landwirtschaft klingt, fühlst oder funktioniert, hör rein. Vielleicht überrascht sie dich.
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