Im Mai 2017 verbreitete sich WannaCry innerhalb weniger Stunden über Windows-Systeme auf der ganzen Welt. Krankenhäuser, Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen waren betroffen. Besonders bekannt wurde der Angriff durch die massiven Auswirkungen auf den britischen Gesundheitsdienst NHS. In dieser Folge von Hacker Diaries sprechen Nora und Niko darüber, wie WannaCry funktionierte, warum eine bereits bekannte Schwachstelle so große Schäden verursachen konnte und welche Rolle EternalBlue, SMB, fehlendes Patch-Management und veraltete Systeme spielten. Die Folge zeigt, das Cyber-Sicherheit oft nicht an fehlendem Wissen scheitert, sondern an kleinen Entscheidungen, die zu lange aufgeschoben werden. Es geht um technische Ursachen, organisatorische Versäumnisse und konkrete Lehren für Unternehmen, Versicherer, Berater und IT-Dienstleister.
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