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Honigraum

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By: Markus Habermehl
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Honigraum — Bienen, Fragen, Antworten. Der ehrliche Imker-Podcast für Hobbyimker, die mehr wissen wollen als das, was im Imkerverein erzählt wird. Echte Praxis aus Markus Habermehls Imkerei seit 2025.© 2026 Markus Habermehl Biological Sciences Science
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  • 018 Wachsschmelzer im Vergleich: Sonnen- oder Dampfwachsschmelzer, was lohnt sich wirklich?
    Jul 3 2026

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um den Wachsschmelzer und die Frage, wann sich
    ein Sonnen- oder ein Dampfwachsschmelzer lohnt. Markus Habermehl vergleicht beide aus seiner
    Praxis und ordnet ein, welches System zu welcher Betriebsgröße passt.


    Der Sonnenwachsschmelzer
    Eine einfache Kiste mit Glasdeckel, die das Wachs in der Sonne schmilzt. Vorteile: geringer
    Aufwand, kein Strom, schonende Verarbeitung, besonders für helles Entdeckelungswachs.
    Nachteile: abhängig vom Wetter, kleine Mengen und schwächere Ausbeute bei dunklen Altwaben.


    Der Dampfwachsschmelzer
    Arbeitet mit Wasserdampf, eignet sich für größere Mengen und auch für dunkles Wabenmaterial. Er
    ist schneller, wetterunabhängig und liefert eine bessere Ausbeute, braucht aber eine Dampfquelle
    und mehr Handling. Für Markus die praktischere Lösung ab mehr Völkern.

    Selbstbau
    Einen Sonnenwachsschmelzer baust du mit Isolierkiste, Glasdeckel, Blech und Auffangwanne relativ
    einfach selbst. Auch Dampfwachsschmelzer lassen sich aus Edelstahlteilen, Zargen und einfachen
    Dampfquellen zusammensetzen. Markus nennt dazu mehrere Varianten aus seiner Werkstatt.


    Die häufigsten Fehler
    Markus warnt: Wachs nicht überhitzen, keine offenen Flammen, keine ungeeigneten Gefäße aus
    Eisen oder Kupfer, und helles und dunkles Wachs getrennt halten. Wachs sollte mehrfach geklärt
    werden, am besten mit Regenwasser oder destilliertem Wasser. Seinen eigenen Fehlversuch mit
    einem zu heißen Gasofen beschreibt er offen als Warnung.

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    16 mins
  • 017 Wespen und Räuberei im August: warum dein Volk jetzt in Gefahr ist
    Jul 2 2026

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um eine typische Spätsommergefahr am
    Bienenstand: Wespen und Räuberei. Markus Habermehl erklärt, warum im August die nachlassende
    Tracht und die geringere Volksstärke vor allem schwache Völker, Ableger und Begattungskästchen
    gefährden.


    Das Flugloch verkleinern
    Der wichtigste Hebel ist ein kleiner Eingang. Markus nennt Fluglochkeile, Fluglochschieber und
    Schaumstoffstreifen. Ein enges Flugloch lässt sich von den Wächterbienen leichter verteidigen.
    Spätestens wenn die Tracht nachlässt oder erster Wespendruck auftritt, sollte das Flugloch enger
    werden.


    Räuberei früh erkennen
    Räuberei durch fremde Bienen kann ein schwaches Volk in kurzer Zeit vernichten und auf weitere
    Völker übergreifen. Anzeichen laut Markus: hektisches Treiben am Flugloch, Kämpfe, suchendes
    Anfliegen, Eindringen an Ritzen, tote Bienen vor der Beute und ungewöhnlich reger Betrieb.


    Schutz am Stand
    Am Stand darf kein Futter und keine Honigwabe offen stehen, das lockt Wespen und Räuber an.
    Schwache Einheiten sollten nicht lange schwach bleiben: vereinigen oder verstärken hilft.


    Markus' Bienentunnel
    Zum Schluss stellt Markus einen selbst entwickelten Flugloch-Tunnel vor, der in die Beute
    eingeschoben wird und den Zugang enger macht. Die Idee: Ein enger Zugang ist leichter zu
    verteidigen als ein breites Flugloch.

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    10 mins
  • 016 Schwarmkontrolle: Lektionen aus meiner ersten Saison
    Jul 2 2026

    In dieser Folge des Honigraum-Podcasts geht es um Schwarmkontrolle: wie du verhinderst, dass ein
    Volk überhaupt erst in Schwarmstimmung kommt. Markus Habermehl erklärt das Schwärmen als
    natürliche Vermehrung (eine neue Königin entsteht, die alte zieht mit einem Teil des Volkes aus) und
    teilt die Lektionen aus seiner ersten Saison.


    Wann der Schwarmtrieb auftritt
    Schwarmstimmung tritt meist von Frühjahr bis Spätsommer auf, häufig ab Ende April oder Mai.
    Auslöser sind starke Völker, Enge im Brutnest, viele junge Bienen, eine ältere Königin und der
    Futtersaftstau.


    Schwarmzellen richtig erkennen
    Schwarmzellen sitzen typischerweise am unteren Wabenrand. Ab ihrer Verdeckelung ist mit dem
    Abgang der alten Königin zu rechnen. Wichtig: Schwarmzellen nicht mit Nachschaffungs- oder
    Drohnenzellen verwechseln.


    Markus' drei Kern-Lektionen
    1. In der Schwarmzeit spätestens alle sieben Tage kontrollieren.
    2. Schwarmzellen sauber von Nachschaffungs- und Drohnenzellen unterscheiden.
    3. Nur Zellen zu brechen reicht nicht, die Ursachen müssen mit behoben werden.


    Maßnahmen gegen den Schwarmtrieb
    Markus nennt: Schröpfen, Ablegerbildung, Kunstschwärme, Zwischenableger, Königinnenentnahme,
    Raum geben und rechtzeitige Erweiterung. Auch das Einhängen von Mittelwänden oder
    Drohnenrahmen schafft Beschäftigung und Platz. Das reine Brechen von Schwarmzellen ist dagegen
    nicht dauerhaft ausreichend.


    Zum Schluss: Ein Volk kann trotz Kontrolle schwärmen. Als zusätzliche Hilfe nennt Markus
    Stockwaagen mit Alarmfunktion, die Gewichtsverluste erkennen.

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    20 mins
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